Chris Billy Benji Joel Paul

Jung, berühmt und auch ein bisschen reich: der Traum des weißen, amerikanischen Vorstadt-Kids ist für die Zwillingsbrüder Benji und Joel Madden Wirklichkeit geworden. Mit 16 Jahren, noch in der High-School, gründeten die zwei ihre Band, später nach einem Kindermärchen "GOOD CHARLOTTE" benannt.Ihre eigene Kindheit in Waldorf, Maryland dagegen war nicht gerade der Stoff, aus dem Märchen sind. Nachdem der Vater die Mutter sitzen ließ,  musste sie die Zwillinge in ärmlichen Verhältnissen durchs Leben bringen. Auch in der Schule hatte die Jungs es nicht einfach. Als Außenseiter waren sie dem Spott der Mitschüler ausgesetzt. Dennoch ließen sie sich nicht beirren. "Wir gingen jeden Tag nach der Schule direkt auf unsere Zimmer und spielten und sangen stundenlang." Zusammen mit ihren zwei Kumpels Paul und Billy von der High-School traten die Jungs erstmals 1996 in einem Keller vor 20 Leuten auf. "Wir spielten nur unsere eingenen Songs - wir waren einfach nicht gut genug, um die Lieder anderer zu lernen."

Es reichte allerdings aus, um sich rasch in der Gegend um Washington D.C. eine treue Anhängerschaft zu erspielen. Bald waren sich nicht mehr auf Jobs wie Lagerarbeiter oder Putze angewiesen. Als Gewinner eines Nachwuchsfestivals, mit der Unterstützung lokaler Radiosender und zwei Demotapes im Rücken, veröffentlichten sie ihr nach ihnen selbst betiteltes Debüt auf dem Major Sony. Einmal drin in der Maschinerie waren sie ruckzuck in den Charts angelangt.

Ihr erster Hit "Little Things" ist eine Abrechnung mit den zahlreichen Erniedrigungen,  die sie in der Schule erlitten und bezeichnend für GOOD CHARLOTTE's oft bedrückenden Texte. Joel's Thematik rankt sich dabei um eine beschissene Schulzeit,  das kaputte Elternhaus oder Kritik an der amerikanischen Gesellschaft. Im Gegensatz dazu steht die Musik: In der Tradition von Bands wie Green Day und Blink 182 rocken die Jungs recht frohgelaunt los. Poppiger Punk, ein paar Metal-Einflüsse und tonnenweise Mitsing-Refrains werden von ihren Fans heißgeliebt und sind die Granaten für ihren Erfolg. Besonders in Australien und Neuseeland, wo ihr Debüt Platin einheimste, ist die Combo inzwischen ein Begriff.

Aber auch etliche Touren in den Staaten und Europa zeigen Wirkung. Mit ihrem zweiten Album "The Young And The Hopeless" und MTV-Rotation machen sich die Burschen daran,  es Combos wie Sum41 gleichzutun und zu den Großen im Geschäft aufzuschließen. Für Benji ist es jetzt schon kaum zu fassen: "Wir träumten nur von all dem, und jetzt passiert er tatsächlich!"

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