Nightmare before Christmas

Billys absoluter Lieblingsfilm!

Es Weihnachtet sehr! Und das mag man bei solch einem Titel gar nicht vermuten. NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ist, so sei vorweg schon einmal gesagt, ein Juwel. Nicht nur, weil wir Zeuge von Danny Elfmans beachtlichen Sanges- und einmal mehr Kompositionskünsten werden, sondern weil dieser Film einfach klasse ist. Vorausgesetzt man bekomm sie in die Finger.

Für jeden, dem der Titel ein Unbekanntes ist, sei gesagt: NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ist , unter den DISNEY-Studios entsonnen, von Elfmans Dauerpartner TIM BURTON, ein Puppen-Animations-Film, der von der Stadt Halloween handelt. Es gibt also für jeden Feiertag im Jahr eine Stadt, die jede einen speziellen (und nur diesen) vorbereitet. Und Halloween bereitet eben...drei mal dürft ihr raten....genau .... HALLOWEEN vor. Der Liebling und das Idol der Stadt ist Jack Skellington (gesungen von Elfman himself), der „Pumpkin-King" (Kürbis-König)! Aber ausgerechnet auf dem Höhepunkt seiner Karriere leidet der sympathische Dürrrappel an einer Identitätskrise. Ihm ist langweilig und er hat den Trott, jedes Jahr das selbe, einfach satt. Als er melancholisch durch den Wald der Stadt (einer von vielen herrlich schrägen Kulissen des Films) schlendert stößt er auf die Tür zur Weihnachtswelt, wird prompt ihn diese hineingezogen und erlebt zum ersten Mal „Something Very Wrong". Beflügelt von dieser wunderschönen bunten Zuckerguss-Welt beschließt er Weihnachten dieses Jahr selbst zu organisieren. Zum großen Leid des Weihnachtsmannes, den er kidnappen lässt ;) 

Dass seine Pläne nicht ganz gut gehen ist klar und am HEILIG ABEND steht die Welt Kopf als ein skelettener Weihnachtsmann am Vollmond vorbeizieht, den die Army mit Waffengewalt vom Himmel holen muss. Ein Fest für Augen und Ohren, in skurrilen Kulissen gehalten und z.T. mit etwas schwarzem Humor, aber , so denke ich, auch für Kinder unbedenklich, ist diese herrliche TIM-BURTON-VERSION des Heilig Abend. Sie wirkt zwar tatsächlich wie ein kindlicher Alptraum, aber mehr faszinierend und sympathisch, denn erschreckend, und trotzdem nicht verniedlichend. Ein typischer Burton eben.

Auch musikalisch gesehen. Der Score ist irgendwo zwischen BATMAN und EDWARD SCISSORHANDS anzusiedeln und die Songs sind die besten, die ich seit langem in einem Disney-Film gehört habe mit garantiertem Ohrwurm-Charakter. Nach der Ouvertüre und der herrlichen Einleitung von PATRICK STEWART (na?... na?...richtig...Jean-Luc Picard von der Enterprise und einer der besten englischen Märchenerzähler überhaupt) entfaltet sich erneut Elfmans Talent als Komponist und Texter.

Von herrlich düsteren Liedern, wie THIS IS HALLOWEEN, KIDNAP THE SANDY CLAWS und MAKING CHRISTMAS über das zuckersüß-schrullige WHAT'S THIS bis zum bluesigen OOGIE BOOGIE'S SONG sowie den melancholischen Stücken JACK'S LAMENT und SALLY'S SONG ist hier alles dabei, was ein gutes Trickfilm-Musical braucht.

 

   

Mehr zu Nightmare before Christmas findet Ihr hier.

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